Verschobene Grenzen
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Roman erhältlich in Buchhandlungen oder via Internet

Bereits vor vielen Jahren hatte ich zwei Romane zu schreiben begonnen, doch Zeit, Ausdauer und Geduld fehlten mir, um sie zu vollenden. Die grobe Idee zum Buch “Verschobene Grenzen” entstand in den 90er Jahren, während ich mit meiner Familie für einige Zeit in New York lebte. Nach den üblichen 40 bis 50 Seiten versank jedoch auch diese Geschichte in der Schublade.

Nach ein paar Jahren, inzwischen wieder wohnhaft in den USA, nahm ich das Manuskript erneut in die Hände und spürte, dass ich diese Geschichte zu Ende schreiben wollte oder vielmehr musste. Ein Feuer brannte in mir, und durch die Unterstützung meiner Familie sowie meiner Freundinnen (the artist way group) bewältigte ich schliesslich immer wiederkehrende Zweifel. Während des Schreibprozesses erlebte ich viele Höhepunkte: wenn die Sätze spontan aus mir flossen, wenn ich während des Duschens von kreativsten Ideen überfallen wurde, wenn ich abends nicht schlafen konnte, mich dann wieder an den Computer setzte, weil ich einfach weiter schreiben musste. Natürlich gab es auch die “anderen” Momente: wenn ich, während ich am Schreibtisch sass, nichts als den dreckigen Teppich unter meinen Füssen betrachtete, der unbedingt gereinigt werden wollte; wenn ich unzählige Male in die Küche flüchtete, um mir irgendetwas zum Essen oder Trinken zu holen; wenn ich die Wand anstarrte und mich alles andere als schreiblustig fand, jedoch stattdessen die Wände in verschiedenen Farben streichen wollte. Jener Moment, als ich den letzten Satz der Geschichte niederschrieb, zählt sowohl zu einem der schönsten sowie gleichzeitig traurigsten im ganzen Prozess. Einerseits war das Gefühl von “Ende”, “geschafft”, etc. überwältigend, anderseits wusste ich genau in jenem Moment, dass die intime Beziehung mit meinen Charakteren somit zu Ende ging. Meine “Leute” hatte ich nicht nur kreiert, ich hatte sie auch gleichzeitig geliebt, und sie hatten bis anhin mir alleine gehört; ich konnte sie biegen und bewegen so wie nur ich es wünschte.

Heute bin ich sehr glücklich, dass ich sie in die weite Welt hinaustreten lassen darf und hoffe, dass sie und ihre Geschichte die Leserinnen und Leser berühren werden. Versteckt im Herzen hoffe ich natürlich, dass sie auch geliebt werden….

"Every writer spends a lifetime as writer-in-training." -Writer's Proverb

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